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	<title>Hochschulpolitik &#38; Bildungspolitik</title>
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	<description>Die Linksammlung für Hochschule und Bildung</description>
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		<title>Neue Werteskala f&#252;r deutsche Bildungs- und Berufsabschl&#252;sse</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein bildungspolitischer Streit wurde jetzt in Berlin durch die Vertagung des Hauptkonfliktpunktes &#8211; der Bewertungsstufe des Abiturs im sogenannten &#8220;Deutschen Qualifikationsrahmen&#8221; &#8211; zun&#228;chst beigelegt. Sowohl die Einstufung des Abiturs als auch der Mittleren Reife wurden auf Initiative von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) f&#252;r f&#252;nf Jahre zur&#252;ckgestellt. F&#252;r die Bewertung aller anderen Abschl&#252;sse fanden Vertreter von<a href="http://www.bilpol.de/news/208/neue-werteskala-fuer-deutsche-bildungs-und-berufsabschluesse/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2012/02/schavan-bildung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-209" title="Lie&szlig; die Einstufung des Abiturs erst einmal zur&uuml;ckstellen: Bundesbildungsministerin Annette Schavan" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2012/02/schavan-bildung.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>Ein bildungspolitischer Streit wurde jetzt in Berlin durch die Vertagung des Hauptkonfliktpunktes &#8211; der Bewertungsstufe des <a href="http://www.bilpol.de/news/178/experten-fordern-kernabitur-in-deutschland/">Abiturs</a> im sogenannten &#8220;Deutschen Qualifikationsrahmen&#8221; &#8211; zun&auml;chst beigelegt. Sowohl die Einstufung des Abiturs als auch der Mittleren Reife wurden auf Initiative von Bildungsministerin <a href="http://www.bilpol.de/news/122/cdu-stellt-neue-richtlinien-in-der-bildungspolitik-vor/">Annette Schavan</a> (CDU) f&uuml;r f&uuml;nf Jahre zur&uuml;ckgestellt. F&uuml;r die Bewertung aller anderen Abschl&uuml;sse fanden  Vertreter von Bund und L&auml;ndern, Arbeitgeberverb&auml;nden und Gewerkschaften gestern einen Konsens.</p>
<p>Der &#8220;Deutsche Qualifikationsrahmen&#8221; soll als Teil eines europ&auml;ischen Bewertungssystems die Vergleichbarkeit von Bildungs- und Berufsabschl&uuml;ssen erleichtern und f&uuml;r bessere berufliche Mobilit&auml;t innerhalb der Europ&auml;ischen Gemeinschaft sorgen.</p>
<h3>Stufenmodell vom Hauptschulabschluss bis zur Promotion</h3>
<p>Im nun beschlossenen Qualifikationsrahmen steht der Hauptschulabschluss auf Stufe Zwei, zweij&auml;hrige Berufsausbildungen rechtfertigen die Stufe Drei, die vierte Stufe ist mindestens dreij&auml;hrigen Lehren vorbehalten. Stufe F&uuml;nf wurde weitgehend f&uuml;r Zusatzqualifikationen reserviert. Auf Stufe Sechs treffen <a href="http://www.bilpol.de/news/165/ist-der-bachelor-berufsqualifizierend/">Bachelor-Absolventen</a> auf Handwerksmeister. Auf Stufe Acht steht die Promotion als h&ouml;chster deutscher Bildungsabschluss.</p>
<p>Gewerkschafter und Vertreter des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks freuten sich danach nicht zuletzt dar&uuml;ber, dass handwerklichen Ausbildungen zumindest der Tendenz nach die gleiche Wertigkeit einger&auml;umt wird wie akademischen Abschl&uuml;ssen, was auch der oft stereotypen Forderung nach mehr <a href="http://www.bilpol.de/news/172/erstmals-doppelte-abiturjahrgaenge-an-der-uni/">Akademikern</a> etwas den Wind aus den Segeln nehme und die Handwerksberufe insgesamt aufwerte.</p>
<h3>Abitur &#8211; &#8220;nur&#8221; gleichwertig mit Berufsabschl&uuml;ssen?</h3>
<p>Der bereits &uuml;ber l&auml;ngere Zeit schwelende Streit um die Einstufung des Abiturs beruhte darauf, dass die Kultusminister der L&auml;nder das Abitur h&ouml;her als praktische Berufsausbildungen &#8211; also mit Stufe F&uuml;nf &#8211; bewerten wollten, alle anderen Beteiligten jedoch daf&uuml;r pl&auml;dierten, die Reifepr&uuml;fung gleichwertig mit beispielsweise dem Gesellenbrief auf Stufe Vier zu stellen. Annette Schavan bat schlie&szlig;lich darum, sich zun&auml;chst auf die Einstufung all derjenigen Abschl&uuml;sse zu konzentrieren, die unmittelbar auf den Berufseinstieg vorbereiten und die Bewertung von Gymnasiums- und Realschulabschluss um f&uuml;nf Jahre zu vertagen.</p>
<p>Auf einer Pressekonferenz freute sich das bildungspolitische Gremium sp&auml;ter &uuml;ber den erzielten Kompromiss, betonte unisono die Gleichwertigkeit allgemeinbildender und beruflicher Bildung, &auml;u&szlig;erte jedoch auch Bef&uuml;rchtungen, dass man die deutschen Abschl&uuml;sse im gesamteurop&auml;ischen Vergleich etwas zu niedrig bewertet h&auml;tte. Auch hierf&uuml;r soll es in f&uuml;nf Jahren eine neue Pr&uuml;fungs- und Bewertungsrunde geben.</p>
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		<title>Abschaffung des Bildungs-Kooperationsverbotes von Bund und L&#228;ndern ist &#252;berf&#228;llig</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsident der Kultusministerkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Hamburger Senator f&#252;r Bildung und Soziales, Ties Rabe (SPD), &#252;bernahm gestern in Berlin die Pr&#228;sidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und folgte damit turnusgem&#228;&#223; auf seinen nieders&#228;chsischen Kollegen Bernd Althusmann (CDU). Zur Amtseinf&#252;hrung nahm Rabe zu zwei grunds&#228;tzlichen Themen Stellung &#8211; er kritisierte das Kooperationsverbot zwischen Bund und L&#228;ndern in der Bildungspolitik und betonte die besondere<a href="http://www.bilpol.de/news/202/abschaffung-des-bildungs-kooperationsverbotes-von-bund-und-laendern-ist-ueberfaellig/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2012/01/ties-rabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-203" title="Ties Rabe" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2012/01/ties-rabe.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>Der Hamburger Senator f&uuml;r Bildung und Soziales, Ties Rabe (SPD), &uuml;bernahm gestern in Berlin die Pr&auml;sidentschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und folgte damit turnusgem&auml;&szlig; auf seinen nieders&auml;chsischen Kollegen Bernd Althusmann (CDU). Zur Amtseinf&uuml;hrung nahm Rabe zu zwei grunds&auml;tzlichen Themen Stellung &#8211; er kritisierte das Kooperationsverbot zwischen Bund und L&auml;ndern in der Bildungspolitik und betonte die besondere Verantwortung der Schulen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Tendenzen.</p>
<h3>CDU-Projekt &#8220;Kooperationsverbot&#8221; ist nicht zeitgem&auml;&szlig;</h3>
<p>Der neue KMK-Pr&auml;sident machte unmissverst&auml;ndlich deutlich, dass er sich f&uuml;r die Abschaffung des umstrittenen Kooperationsverbotes einsetzen werde. Er bezeichnete die Regelung als sinnlos und betonte, dass Bildung so wichtig sei, dass sich Bund und L&auml;nder gemeinsam engagieren m&uuml;ssen. Rabe sah bei allen Beteiligten den Willen zur Kooperation gegeben &#8211; n&ouml;tig sind jetzt konkrete Schritte zur Aufhebung der Restriktion. F&uuml;r eine <a href="http://www.bilpol.de/news/183/deutliche-verbesserungen-im-deutschen-schulsystem-noetig/">effektive Entwicklung des Bildungssektors</a> sei das einheitliche Handeln &#8211; und damit einstimmige Beschl&uuml;sse von Bund und L&auml;ndern &#8211; unabdingbar. Gleichzeitig betonte Rabe, dass er damit die grunds&auml;tzliche Zust&auml;ndigkeit der L&auml;nder f&uuml;r die Bildungspolitik weder attackiere noch gef&auml;hrdet sehe.</p>
<p>Das Kooperationsverbot existiert seit 2006 und wurde seinerzeit ma&szlig;geblich auf Betreiben Hessens und einiger anderer <a href="http://www.bilpol.de/news/122/cdu-stellt-neue-richtlinien-in-der-bildungspolitik-vor/">CDU-regierter L&auml;nder</a> ins Grundgesetz geschrieben. Es untersagt dem Bund die finanzielle F&ouml;rderung von Bereichen, die laut Verfassung unter L&auml;nderhoheit stehen. Inzwischen fordern Politiker aller Parteien die Aushebelung des Paragraphen, bisher vor allem vor dem Hintergrund einer besseren Wissenschaftskooperation von Bund und L&auml;ndern.</p>
<h3>Schulen sind gegen Rechtsextremismus gut ger&uuml;stet</h3>
<p>Zur Verantwortung der Schulen f&uuml;r die Aufkl&auml;rung &uuml;ber rechtsextremistische Gefahren verwies Ties Rabe darauf, dass Grundwerte wie Demokratie, Menschenrechte und Toleranz aktiv gelebt und vertreten werden m&uuml;ssen. Die Schulpolitik in Deutschland hat aus seiner Sicht daf&uuml;r ein gutes Fundament geschaffen: Der Themenbereich &#8220;Rechtsextremismus&#8221; ist in den Lehrpl&auml;nen aller Schulformen fest und f&auml;cher&uuml;bergreifend verankert, f&uuml;r Lehrerinnen und Lehrer g&auml;be es ein sehr gro&szlig;es Fortbildungsangebot dazu. Als bildungspolitischen Erfolg wertete Rabe auch das bundesweit arbeitende Netzwerk &#8220;Schule ohne Rassismus&#8221;, das inzwischen &uuml;ber 750.000 Sch&uuml;ler und Lehrer an mehr als 1.000 Schulen erreicht. Hinzu kommen zahlreiche regionale und L&auml;nder-Initiativen.</p>
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		<title>Noch bis zum 15. Januar 2012 f&#252;r ein zulassungsbeschr&#228;nktes Studium bewerben</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich zum Sommersemester 2012 f&#252;r ein bundesweit oder uniintern zulassungsbeschr&#228;nktes Studium bewerben m&#246;chte, muss dies bis zum 15. Januar 2012 tun. Sp&#228;ter eingehende Antr&#228;ge k&#246;nnen sowohl von hochschulstart.de als auch von den einzelnen Universit&#228;ten nicht mehr ber&#252;cksichtigt werden. Bewerbung &#252;ber hochschulstart.de Das Portal hochschulstart.de ist die bundesweite Stiftung f&#252;r Hochschulzulassung und als solche auch<a href="http://www.bilpol.de/news/199/noch-bis-zum-15-januar-2012-fuer-ein-zulassungsbeschraenktes-studium-bewerben/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/12/medizin-tiermedizin.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="Interessenten f&uuml;r ein Medizinstudium m&uuml;ssen sich &uuml;ber das Portal hochschulstart.de bewerben" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/12/medizin-tiermedizin.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>Wer sich zum Sommersemester 2012 f&uuml;r ein bundesweit oder uniintern zulassungsbeschr&auml;nktes <a href="http://www.bilpol.de/news/116/wunschstudium-trotz-doppeltem-abiturjahrgang/">Studium</a> bewerben m&ouml;chte, muss dies bis zum 15. Januar 2012 tun. Sp&auml;ter eingehende Antr&auml;ge k&ouml;nnen sowohl von <a href="http://www.bilpol.de/news/74/studienplatzvergabe-ueber-hochschulstart-de/">hochschulstart.de</a> als auch von den einzelnen <a href="http://www.bilpol.de/news/126/mehr-geld-fuer-deutsche-hochschulen/">Universit&auml;ten</a> nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden.</p>
<h3>Bewerbung &uuml;ber hochschulstart.de</h3>
<p>Das Portal hochschulstart.de ist die bundesweite Stiftung f&uuml;r Hochschulzulassung und als solche auch die Nachfolgerin der fr&uuml;heren ZVS. &Uuml;ber dieses Portal werden die Studienpl&auml;tze f&uuml;r alle F&auml;cher vergeben, f&uuml;r die eine bundesweite Zulassungsbeschr&auml;nkung besteht. Dies trifft momentan auf Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie zu.</p>
<p>Die Bewerbung f&uuml;r diese Studienf&auml;cher muss unbedingt &uuml;ber das von hochschulstart.de bereitgestellte Portal erfolgen. Ganz wichtig ist es dabei auch, dass die Datens&auml;tze am 15. Januar 2012 sp&auml;testens um 24 Uhr bei hochschulstart.de vorliegen. Wer zu diesem Zeitpunkt noch kein Abiturzeugnis hat oder andere wichtige Unterlagen nachreichen muss, sollte sich trotzdem bis zum 15. Januar bewerben. Fehlende Unterlagen k&ouml;nnen dann noch bis zum 31. Januar 2012 nachgereicht werden.</p>
<h3>Zulassung und Auswahl</h3>
<p>Rund 20 Prozent der <a href="http://www.bilpol.de/news/172/erstmals-doppelte-abiturjahrgaenge-an-der-uni/">freien Studienpl&auml;tze</a> werden an die Abiturbesten vergeben, weitere 20 Prozent gehen an die Bewerber mit der l&auml;ngsten Wartezeit. Wer &uuml;ber eine dieser beiden Quoten zugelassen werden konnte, erh&auml;lt seinen Bescheid am 10. Februar 2012 und hat dann bis zum 24. Februar Zeit, seinen Studienplatz anzunehmen. Wer &uuml;ber die Abiturbestenquote oder die Wartezeit nicht ber&uuml;cksichtigt werden konnte, bekommt am 14. Februar 2012 einen Ablehnungsbescheid. Er h&auml;tte aber noch die Chance, an einem Auswahlverfahren der <a href="http://www.bilpol.de/news/142/heidelberg-ist-die-beste-deutsche-universitaet/">Hochschulen</a> teilzunehmen.</p>
<p>&Uuml;ber diese Quote werden mittlerweile 60 Prozent der freien Studienpl&auml;tze vergeben. Die Hochschulen k&ouml;nnen dabei weitestgehend selbst entscheiden, welche Bewerber sie zulassen und welche Bewerber sie ablehnen. Die entsprechenden Bescheide werden am 22. M&auml;rz 2012 verschickt. Wer im Sommersemester 2012 keinen Studienplatz erhalten hat, kann es zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt noch einmal versuchen. Er gilt dann bei hochschulstart.de als Wiederbewerber und nimmt erneut an den verschiedenen Auswahlverfahren teil.</p>
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		<title>Personalvorstand der Deutschen Telekom fordert neue Bildungsoffensive</title>
		<link>http://www.bilpol.de/news/194/personalvorstand-der-deutschen-telekom-fordert-neue-bildungsoffensive/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 14:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Thomas Sattelberger]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Personalvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, hat eine neue Bildungsoffensive in Deutschland gefordert. Die wichtigsten Kernpunkte seiner Forderung sind ein verbesserter Hochschulzugang f&#252;r Berufst&#228;tige und deutlich mehr Chancen f&#252;r die sogenannten Bildungsverlierer. Sattelberger &#228;u&#223;erte zum Teil deutliche Kritik am Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland. Dabei betonte er vor allem, dass die meisten Universit&#228;ten v&#246;llig &#252;berfordert<a href="http://www.bilpol.de/news/194/personalvorstand-der-deutschen-telekom-fordert-neue-bildungsoffensive/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/12/thomas-sattelberger.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-195" title="Thomas Sattelberger" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/12/thomas-sattelberger.jpg" alt="" width="250" height="209" /></a>Der Personalvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Sattelberger, hat eine neue <a href="http://www.bilpol.de/news/122/cdu-stellt-neue-richtlinien-in-der-bildungspolitik-vor/">Bildungsoffensive</a> in Deutschland gefordert. Die wichtigsten Kernpunkte seiner Forderung sind ein verbesserter <a href="http://www.bilpol.de/news/86/universitaet-jena-bietet-fast-alle-faecher-auch-als-teilzeitstudium-an/">Hochschulzugang</a> f&uuml;r Berufst&auml;tige und deutlich mehr Chancen f&uuml;r die sogenannten <a href="http://www.bilpol.de/news/82/mangelnde-finanzkraft-nach-wie-vor-hauptgrund-fuer-fehlende-bildung/">Bildungsverlierer</a>.</p>
<p>Sattelberger &auml;u&szlig;erte zum Teil deutliche Kritik am <a href="http://www.bilpol.de/news/183/deutliche-verbesserungen-im-deutschen-schulsystem-noetig/">Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland</a>. Dabei betonte er vor allem, dass die meisten Universit&auml;ten v&ouml;llig &uuml;berfordert seien und sich nicht rechtzeitig auf den <a href="http://www.bilpol.de/news/172/erstmals-doppelte-abiturjahrgaenge-an-der-uni/">wachsenden Ansturm von Studenten</a> vorbereitet haben. Dieses Problem wird durch den Wegfall der Wehrpflicht und die doppelten Abiturjahrg&auml;nge noch weiter versch&auml;rft. Die <a href="http://www.bilpol.de/news/126/mehr-geld-fuer-deutsche-hochschulen/">Hochschulen</a> haben eine schlechte Infrastruktur und k&ouml;nnen sich kaum um die Probleme der einzelnen Studenten k&uuml;mmern. Die Vorlesungen und die Seminare sind oft v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llt und die allgemeinen Studienbedingungen meist extrem schlecht.</p>
<h3>Hochschulen f&uuml;r beruflich Qualifizierte &ouml;ffnen</h3>
<p>Der Hochschulzugang f&uuml;r Berufst&auml;tige ohne Abitur ist noch immer nicht einheitlich geregelt. Dies d&uuml;rfte auch der Grund daf&uuml;r sein, dass qualifizierte Facharbeiter, Meister oder Techniker bisher nur sehr selten den Weg an die Universit&auml;t gefunden und dort ein Studium aufgenommen haben. Hier besteht noch dringender Handlungsbedarf. Thomas Sattelberger geht sogar davon aus, dass gerade in diesem Bereich viel Potential verschenkt wird. Erfahrene Fachkr&auml;fte sind oft sehr ehrgeizig und verf&uuml;gen &uuml;ber einen ausgepr&auml;gten Aufstiegswillen. Dies schlie&szlig;t auch die Bereitschaft, ein Hoch- oder Fachschulstudium aufzunehmen, mit ein.</p>
<h3>Bildungsverlierer und andere Randgruppen</h3>
<p>Thomas Sattelberger betonte, dass auch diejenigen Schulabsolventen, die als nicht ausbildungsf&auml;hig eingestuft werden, besondere St&auml;rken und Talente haben, die es zu f&ouml;rdern gilt. Nicht au&szlig;er Acht gelassen werden sollten aber auch die &auml;lteren Arbeitnehmer sowie die <a href="http://www.bilpol.de/news/94/inklusion-in-deutschland-ein-langsamer-prozess/">k&ouml;rperlich und geistig Behinderten</a>. Allen Jugendlichen, die nicht sofort einen Ausbildungsplatz erhalten, r&auml;t Sattelberger, nicht gleich aufzugeben, sondern so lange weiter zu suchen, bis sie Erfolg haben. Er zeigte sich &uuml;berzeugt, dass auch Hauptschulabsolventen und andere Bildungsverlierer <a href="http://www.bilpol.de/news/189/bildungspanik-in-deutschland-meist-unbegruendet/">eine Chance haben</a>, die es zu nutzen gilt.</p>
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		<title>Bildungspanik in Deutschland meist unbegr&#252;ndet</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 16:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildungssituation]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Abstieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer aktuellen Studie des Allensbach-Institutes, die im Auftrag des Telekommunikationsunternehmens Vodafone durchgef&#252;hrt wurde, investieren die Eltern heute so viel Zeit und Geld in die Ausbildung ihrer Kinder wie noch nie. Trotzdem glauben sie oft nicht, dass ihren Kindern der dauerhafte soziale Aufstieg gelingt oder dass ihnen zumindest ein Abstieg in die Unterschicht erspart bleibt.<a href="http://www.bilpol.de/news/189/bildungspanik-in-deutschland-meist-unbegruendet/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/11/abitur-allensbach-studie-bildungspolitik.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-190" title="Laut einer aktuellen Allensbach-Studie sehen viele Eltern das Abitur als einzig akzeptierten Schulabschluss" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/11/abitur-allensbach-studie-bildungspolitik.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a>Laut einer aktuellen Studie des Allensbach-Institutes, die im Auftrag des Telekommunikationsunternehmens Vodafone durchgef&uuml;hrt wurde, investieren die Eltern heute so viel Zeit und Geld in die <a href="http://www.bilpol.de/news/82/mangelnde-finanzkraft-nach-wie-vor-hauptgrund-fuer-fehlende-bildung/">Ausbildung ihrer Kinder</a> wie noch nie.</p>
<p>Trotzdem glauben sie oft nicht, dass ihren Kindern der dauerhafte soziale Aufstieg gelingt oder dass ihnen zumindest ein Abstieg in die Unterschicht erspart bleibt.</p>
<h3>Sozialer Aufstieg gelingt auch heute noch</h3>
<p>Entgegen aller Bef&uuml;rchtungen gibt es gen&uuml;gend Beweise daf&uuml;r, dass ein sozialer Aufstieg auch heute noch m&ouml;glich ist. Vor diesem Hintergrund erscheint dann eine allgemeine <a href="http://www.bilpol.de/news/154/migranten-fordern-gerechteres-bildungssystem/">Bildungspanik</a>, wie sie in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung verbreitet ist, v&ouml;llig unbegr&uuml;ndet. So ist durch die Allensbach-Studie eindeutig bewiesen, dass es heute 29 Prozent der Kinder von Eltern mit einfachen Schulabschl&uuml;ssen auf das Gymnasium schaffen.</p>
<p>Haben die Eltern selbst <a href="http://www.bilpol.de/news/178/experten-fordern-kernabitur-in-deutschland/">Abitur</a>, liegt die Chance, dass ihre Kinder ebenfalls das Gymnasium besuchen sogar bei 77 Prozent. Daraus zu schlie&szlig;en, dass die Bildungschancen generell ungleich verteilt sind oder dass das <a href="http://www.bilpol.de/news/183/deutliche-verbesserungen-im-deutschen-schulsystem-noetig/">deutsche Bildungssystem</a> ungerecht ist, w&auml;re jedoch grundfalsch. So k&ouml;nnen die 77 Prozent auch als ein deutliches Zeichen daf&uuml;r gelten, dass 23 Prozent der Kinder aus gebildeten Elternh&auml;usern sozial absteigen und das Abitur nicht schaffen.</p>
<h3>Mittelschicht f&uuml;rchtet sich vor dem sozialen Abstieg</h3>
<p>Die Furcht vor einem sozialen Abstieg ist vor allem in der Mittelschicht weit verbreitet. Dies ist auch der Grund daf&uuml;r, dass das Abitur oft der einzige Bildungsabschluss ist, der wirklich akzeptiert wird. Dies geht sogar so weit, dass das Abitur als Garant daf&uuml;r gilt, dass die Kinder vor einem Leben in der Unterschicht bewahrt werden. Die Folge davon ist, dass die Eltern ihre Kinder mit allen Mitteln zum Abitur zwingen wollen und dies selbst dann noch tun, wenn es den Kindern sichtlich schwer f&auml;llt.</p>
<p>Die Allensbach-Studie weist ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass es in Deutschland keine Bildungskatastrophe, sondern lediglich die verfahrene Situation gibt, dass die Eltern glauben, nur mit einem bestandenen Abitur gelten ihre Kinder etwas. Aus diesem Grunde k&auml;me der <a href="http://www.bilpol.de/news/122/cdu-stellt-neue-richtlinien-in-der-bildungspolitik-vor/">Bildungspolitik</a> die Aufgabe zu, auch die anderen Schulformen wieder attraktiv zu machen. &Uuml;ber die Frage, wie dies <a href="http://www.bilpol.de/news/106/neue-schulform-in-nrw-die-sekundarschule/">konkret aussehen k&ouml;nnte</a>, wird es sicher noch viele Diskussionen geben.</p>
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		<title>Deutliche Verbesserungen im deutschen Schulsystem n&#246;tig</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 09:42:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahrgangsübergreifendes Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schulsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der letzten Jahre gab es zahlreiche Diskussionen dar&#252;ber, ob das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland wirklich die optimale L&#246;sung ist oder ob es bessere Alternativen gibt. Besonders oft wird die Tatsache kritisiert, dass die Auslese f&#252;r die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium viel zu fr&#252;h beginne und dass die Sch&#252;ler dabei einem enormen<a href="http://www.bilpol.de/news/183/deutliche-verbesserungen-im-deutschen-schulsystem-noetig/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/11/gesamtschule.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-184" title="Jahrgangs&uuml;bergreifendes Lernen f&ouml;rdert u.a. die soziale Kompetenz" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/11/gesamtschule.jpg" alt="" width="250" height="158" /></a>Im Laufe der letzten Jahre gab es zahlreiche Diskussionen dar&uuml;ber, ob das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland <a href="http://www.bilpol.de/news/154/migranten-fordern-gerechteres-bildungssystem/">wirklich die optimale L&ouml;sung ist</a> oder ob es bessere Alternativen gibt. Besonders oft wird die Tatsache kritisiert, dass die Auslese f&uuml;r die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium viel zu fr&uuml;h beginne und dass die Sch&uuml;ler dabei einem <a href="http://www.bilpol.de/news/178/experten-fordern-kernabitur-in-deutschland/">enormen Leistungsdruck</a> ausgesetzt sind, der sie oftmals auch &uuml;berfordert.</p>
<h3>Abiturienten sind die Gewinner</h3>
<p>Wer es ins Gymnasium und sp&auml;ter zum Abitur schafft, steht dabei eindeutig auf der Gewinnerseite, wer aber die Hauptschule besucht, gilt als klarer Verlierer. Aus diesem Grunde denken viele Politiker und Bildungsexperten dar&uuml;ber nach, die Hauptschule ganz abzuschaffen oder zumindest mit der Realschule zusammenzuf&uuml;hren. Hiervon versprechen sie sich bessere Chancen f&uuml;r die einzelnen Kinder. Dazu geh&ouml;rt es auch, dass sie sp&auml;ter einen Ausbildungsplatz finden und m&ouml;glichst nicht auf <a href="http://www.bilpol.de/news/82/mangelnde-finanzkraft-nach-wie-vor-hauptgrund-fuer-fehlende-bildung/">Hartz IV</a> angewiesen sind.</p>
<h3>Einheitsschule und jahrgangs&uuml;bergreifendes Lernen</h3>
<p>Sowohl die Einheitsschule, die auch unter dem Namen Gesamtschule bekannt ist, als auch das <a href="http://www.bilpol.de/news/106/neue-schulform-in-nrw-die-sekundarschule/">jahrgangs&uuml;bergreifende Lernen</a> werden immer wieder als Alternativen zum dreigliedrigen Schulsystem ins Gespr&auml;ch gebracht. Beide Schulformen sind nicht neu, konnten sich jedoch noch nicht fl&auml;chendeckend in ganz Deutschland durchsetzen. Die Bef&uuml;rworter der Einheitsschule und des jahrgangs&uuml;bergreifenden Lernens argumentieren dabei, dass die Kinder l&auml;nger zusammen lernen und dass so keine vorzeitige Auslese in gute und schlechte Sch&uuml;ler stattfindet. Au&szlig;erdem seien diese alternativen Schulformen gut geeignet, um <a href="http://www.bilpol.de/news/94/inklusion-in-deutschland-ein-langsamer-prozess/">soziale Kompetenzen</a> zu f&ouml;rdern.</p>
<p>Dies trifft ganz besonders auf das jahrgangs&uuml;bergreifende Lernen zu. Hier werden die Kinder in Gruppen zusammengefasst. Die &auml;lteren Sch&uuml;ler haben dabei gleichzeitig Gelegenheit, ihr bereits erworbenes Wissen an die j&uuml;ngeren Sch&uuml;ler weiterzugeben. Dadurch, dass sie den j&uuml;ngeren Sch&uuml;lern verschiedene Sachverhalte genau erkl&auml;ren, vertiefen sie zugleich ihr eigenes Wissen. Positiv wird auch die Tatsache gesehen, dass die jahrgangs&uuml;bergreifende Schule vollkommen auf das Sitzenbleiben verzichtet.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich wird es in n&auml;chster Zeit noch viel Diskussionsbedarf geben m&uuml;ssen, wie das Schulsystem in Deutschland k&uuml;nftig aussehen soll und wie es am besten dazu beitragen kann, den Sch&uuml;lern ideale Startbedingungen ins <a href="http://www.bilpol.de/news/165/ist-der-bachelor-berufsqualifizierend/">Berufsleben</a> zu erm&ouml;glichen.</p>
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		<title>Experten fordern Kernabitur in Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 08:55:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Einheitliche Abiturprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Kernabitur]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzprüfungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 19. Oktober 2011 fand in M&#252;nchen eine eint&#228;gige Veranstaltung unter dem Motto &#8220;Deutschland hat Zukunft&#8221; statt. Organisiert wurde diese Tagung von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Aktionsrat f&#252;r Bildung. Dabei ging es unter anderem um die Ver&#246;ffentlichung eines neuen Gutachtens zur Situation der Abiturienten in Deutschland. &#160; Kernabitur bis 2018<a href="http://www.bilpol.de/news/178/experten-fordern-kernabitur-in-deutschland/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/kernabitur.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-179" title="Das Kernabitur beinhaltet bundesweit einheitliche Pr&uuml;fungen in Mathematik, Deutsch und Englisch" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/kernabitur.jpg" alt="" width="250" height="164" /></a>Am 19. Oktober 2011 fand in M&uuml;nchen eine eint&auml;gige Veranstaltung unter dem Motto &#8220;Deutschland hat Zukunft&#8221; statt. Organisiert wurde diese Tagung von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Aktionsrat f&uuml;r Bildung. Dabei ging es unter anderem um die Ver&ouml;ffentlichung eines neuen Gutachtens zur Situation der <a href="http://www.bilpol.de/news/172/erstmals-doppelte-abiturjahrgaenge-an-der-uni/">Abiturienten</a> in Deutschland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kernabitur bis 2018</h3>
<p>In dem Gutachten analysiert der Aktionsrat Bildung die Abiturpr&uuml;fungsverfahren der einzelnen Bundesl&auml;nder und kommt dabei zu dem Schluss, dass dringend ein Konzept zur Vereinheitlichung des  Abiturs ben&ouml;tigt wird. In diesem Zusammenhang fordert der Aktionsrat auch die Einf&uuml;hrung eines Kernabiturs in Deutschland. Dieses sollte bis sp&auml;testens 2018 realisiert werden. Dabei geht es nicht darum, das l&auml;nderspezifische Abitur abzuschaffen, sondern zus&auml;tzliche Pr&uuml;fungen in Mathematik, Deutsch und Englisch einzuf&uuml;hren. Diese Pr&uuml;fungen erfolgen dann nach einheitlichen Standards und sind deshalb auch <a href="http://www.bilpol.de/news/160/oecd-studie-bildung-auf-einen-blick-2011-deutschland-weiter-mittelmass/">bundesweit vergleichbar</a>.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wurde die Empfehlung herausgegeben, dass alle Bundesl&auml;nder bis zum Jahre 2012 einen Staatsvertrag zur Einf&uuml;hrung des Kernabiturs erarbeiten und anschlie&szlig;end unterzeichnen. Diese Forderung wurde von der Wirtschaft an die Bildungsexperten herangetragen. Damit will sie ganz bewusst Einfluss auf die Bildungspolitik in Deutschland nehmen. Die Wirtschaft will dadurch einen aktiven Beitrag daf&uuml;r leisten, dass der <a href="http://www.bilpol.de/news/165/ist-der-bachelor-berufsqualifizierend/">Fachkr&auml;ftemangel</a> in Deutschland baldm&ouml;glichst behoben werden kann.</p>
<h3>Verfahrensweise beim Kernabitur</h3>
<p>Wenn sich das Konzept des Kernabiturs durchsetzt, wird es ab dem Jahre 2018 zus&auml;tzliche Abiturklausuren in den F&auml;chern Mathematik, Deutsch und Englisch geben. Diese dauern jeweils 90 Minuten und sind bundesweit identisch. Obwohl das Kernabitur zahlreiche Bef&uuml;rworter in der Wirtschaft findet, gibt es durchaus auch einige Experten, die es kritisch sehen. Dabei verweisen sie insbesondere auf die <a href="http://www.bilpol.de/news/116/wunschstudium-trotz-doppeltem-abiturjahrgang/">enorme Belastung</a> f&uuml;r die Abiturienten. Diese m&uuml;ssten dann nicht nur die l&auml;nderspezifischen Abiturpr&uuml;fungen, sondern gleichzeitig auch noch die Pr&uuml;fungen f&uuml;r das Kernabitur ablegen. Es bleibt also abzuwarten, ob und in welchem Umfang sich das Kernabitur durchsetzt und wie es dann praktisch gehandhabt wird.</p>
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		<title>Erstmals doppelte Abiturjahrg&#228;nge an der Uni</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelte Abiturjahrgänge]]></category>
		<category><![CDATA[Studienanfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Überfüllte Hörsäle]]></category>
		<category><![CDATA[Überlastung der Universitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Zulassungsbeschränkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Wintersemester 2011/12 haben so viele junge Leute wie noch nie ein Studium an einer deutschen Universit&#228;t oder Fachhochschule begonnen. Daf&#252;r gibt es verschiedene Gr&#252;nde. Durch die Verk&#252;rzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre beginnt erstmals ein doppelter Abiturjahrgang mit dem Studium. Dies betrifft zwar momentan nur die Bundesl&#228;nder Bayern und Niedersachsen, andere werden<a href="http://www.bilpol.de/news/172/erstmals-doppelte-abiturjahrgaenge-an-der-uni/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/ueberfuellte-hoersaele.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-173" title="&Uuml;berf&uuml;llte H&ouml;rs&auml;le geh&ouml;ren an deutschen Unis zur Tagesordnung" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/ueberfuellte-hoersaele.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>Zum Wintersemester 2011/12 haben so viele junge Leute wie noch nie ein <a href="http://www.bilpol.de/news/116/wunschstudium-trotz-doppeltem-abiturjahrgang/">Studium</a> an einer deutschen <a href="http://www.bilpol.de/news/142/heidelberg-ist-die-beste-deutsche-universitaet/">Universit&auml;t</a> oder Fachhochschule begonnen. Daf&uuml;r gibt es verschiedene Gr&uuml;nde. Durch die Verk&uuml;rzung der Schulzeit von 13 auf 12 Jahre beginnt erstmals ein doppelter Abiturjahrgang mit dem Studium. Dies betrifft zwar momentan nur die Bundesl&auml;nder <a href="http://www.bilpol.de/news/101/bayerischer-lehrerverband-fordert-investitionen-in-bildung-statt-steuersenkungen/">Bayern</a> und Niedersachsen, andere werden jedoch in den kommenden Jahren folgen. Au&szlig;erdem kommt es sowohl durch den Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht als auch des Zivildienstes zu einem verst&auml;rkten Ansturm auf die <a href="http://www.bilpol.de/news/126/mehr-geld-fuer-deutsche-hochschulen/">Hochschulen</a>.</p>
<h3>&Uuml;berforderung bei den Unis</h3>
<p>Vor allem die Universit&auml;ten f&uuml;hlen sich durch die verst&auml;rkte Zahl von Studienanf&auml;ngern &uuml;berfordert. Dies d&uuml;rfte besonders auf diejenigen Universit&auml;ten zutreffen, deren Kapazit&auml;ten bereits in den vergangenen  Jahren die absolute Obergrenze erreicht haben. Waren bereits fr&uuml;her die Pl&auml;tze in den H&ouml;rs&auml;len und bei den Seminaren knapp, so sind sie dies heute noch in einem viel st&auml;rkeren Ma&szlig;e. Dies kann dann sogar so weit gehen, dass die Lehrveranstaltungen nicht mehr an der Uni stattfinden, sondern in andere R&auml;umlichkeiten verlegt werden m&uuml;ssen. Nicht zuletzt sind durch den verst&auml;rkten Studentenansturm auch die Pl&auml;tze in der Mensa und in den studentischen Wohneinrichtungen knapp. Ein deutlicher Mangel an geeigneten Lehrkr&auml;ften kommt oft noch erschwerend hinzu.</p>
<h3>&Uuml;berforderung bei den Studenten</h3>
<p>Auch f&uuml;r die Studenten selbst ist es nicht leicht, mit der neuen Situation klar zu kommen. Sie sehen sich oft einer Vielzahl von Problemen gegen&uuml;ber, f&uuml;r die es erst einmal keine L&ouml;sung zu geben scheint. Dadurch, dass die Seminare oft &uuml;berf&uuml;llt sind, existieren meist l&auml;ngere Wartelisten. Manchmal ist es sogar g&auml;nzlich unm&ouml;glich, dort einen Platz zu bekommen. Dies f&uuml;hrt dann meist dazu, dass die betreffenden Studenten ihre dringend ben&ouml;tigten Leistungsnachweise nicht in der vorgeschriebenen Zeit erwerben k&ouml;nnen und dadurch ihren fristgerechten Studienabschluss gef&auml;hrden.</p>
<p>Auf diese Weise kommt es dann zu einer Verl&auml;ngerung der <a href="http://www.bilpol.de/news/86/universitaet-jena-bietet-fast-alle-faecher-auch-als-teilzeitstudium-an/">Studienzeit</a> und damit auch zu einem sp&auml;teren <a href="http://www.bilpol.de/news/165/ist-der-bachelor-berufsqualifizierend/">Einstieg in den Beruf</a>. Die erh&ouml;hten Bewerberzahlen in vielen Studieng&auml;ngen haben aber auch dazu gef&uuml;hrt, dass neue Zugangsbeschr&auml;nkungen eingef&uuml;hrt werden mussten. Auf diese Weise kommt es nicht selten zu einem oder mehreren Wartesemestern nach der Schule. Damit ist dann die Situation eingetreten, dass die jungen Leute zwar fr&uuml;her das Abitur in der Tasche haben, aber trotzdem nicht eher mit dem Studium fertig werden k&ouml;nnen.</p>
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		<title>Ist der Bachelor berufsqualifizierend?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 08:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit gab es wieder verst&#228;rkt Diskussionen dar&#252;ber, ob sich die Einf&#252;hrung der Bachelor- und Masterstudieng&#228;nge positiv auf den Arbeitsmarkt in Deutschland ausgewirkt hat und ob dadurch das Bildungssystem durchl&#228;ssiger geworden ist. Ausgel&#246;st wurden diese Diskussionen vor allem durch die Tatsache, dass sich das allgemeine Qualifikationsniveau in den letzten Jahren nicht deutlich verbessert hat<a href="http://www.bilpol.de/news/165/ist-der-bachelor-berufsqualifizierend/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/berufsausbildung-studium-bachelor.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-166" title="Ausbildung und Studium - die ideale Kombination?" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/10/berufsausbildung-studium-bachelor.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>In letzter Zeit gab es wieder verst&auml;rkt Diskussionen dar&uuml;ber, ob sich die Einf&uuml;hrung der Bachelor- und Masterstudieng&auml;nge positiv auf den Arbeitsmarkt in Deutschland ausgewirkt hat und ob dadurch das <a href="http://www.bilpol.de/news/160/oecd-studie-bildung-auf-einen-blick-2011-deutschland-weiter-mittelmass/">Bildungssystem</a> durchl&auml;ssiger geworden ist. Ausgel&ouml;st wurden diese Diskussionen vor allem durch die Tatsache, dass sich das allgemeine Qualifikationsniveau in den letzten Jahren nicht deutlich verbessert hat und dass nach wie vor viele qualifizierte Fachkr&auml;fte fehlen.</p>
<h3>Argumente f&uuml;r den Bachelor</h3>
<p>Viele Experten sind sich darin einig, dass noch mehr junge Menschen die M&ouml;glichkeit erhalten sollen, ein Studium an einer <a href="http://www.bilpol.de/news/142/heidelberg-ist-die-beste-deutsche-universitaet/">Universit&auml;t</a>, Fachhochschule oder Berufsakademie zu absolvieren. Vor allem den beiden letztgenannten Bildungseinrichtungen kommt dabei eine ganz entscheidende Rolle zu. Sie zeichnen sich durch einen starken Praxisbezug aus und sollen gerade deshalb auch beruflich qualifizierten Personen offen stehen.</p>
<p>Der bevorzugte Studienabschluss ist dabei der Bachelor. Eine solide Berufsausbildung, berufliche Praxis und ein Bachelorstudium sind, so argumentieren die Bef&uuml;rworter, die ideale Voraussetzung f&uuml;r eine gut dotierte und verantwortungsvolle Position in den verschiedenen Leitungsebenen der Unternehmen und der freien Wirtschaft.</p>
<h3>Argumente gegen den Bachelor</h3>
<p>So positiv wie die neuen Bachelorstudieng&auml;nge von vielen Experten gesehen werden, so kritisch werden sie von einigen anderen Fachleuten betrachtet. Dabei wird manchmal auch die Frage gestellt, ob wir wirklich mehr <a href="http://www.bilpol.de/news/116/wunschstudium-trotz-doppeltem-abiturjahrgang/">Studenten</a> brauchen. Au&szlig;erdem wird dabei betont, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung in den letzten Jahren deutlich abgewertet wurde und dadurch ein viel zu schlechtes Image in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt erhalten habe.</p>
<p>Das soll vor allem dadurch ge&auml;ndert werden, dass wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung machen und sich dann beruflich weiterqualifizieren. Dies h&auml;tte dann mehr Wert als ein Bachelorabschluss, der bisher nur eine geringe Akzeptanz bei den Personalverantwortlichen in den Unternehmen finden w&uuml;rde. Ob dies wirklich so ist und wohin die Entwicklung in den n&auml;chsten Jahren gehen wird, bleibt noch abzuwarten. In jedem Falle wird es sicher noch viele Diskussionen dar&uuml;ber geben, wie der zunehmende Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland m&ouml;glichst wirkungsvoll und dauerhaft beseitigt werden kann.</p>
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		<title>OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2011“: Deutschland weiter Mittelma&#223;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ralf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssituation]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstudie]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen in Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[OECD]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrem j&#228;hrlichen Bericht hat die Organisation f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Deutschland wie erwartet nur mittelm&#228;&#223;ige Noten gegeben. Der Bericht ist eine Sammlung mit grundlegenden Daten zu den Bildungssystemen der 34 Mitgliedsl&#228;nder und erfasst alle Aspekte der Bildungspolitik wie Abschlussquoten, Beteiligung an Weiterbildung, Finanzausstattung oder Ressourcenverteilung in den Bildungssystemen. Die Ergebnisse im &#220;berblick<a href="http://www.bilpol.de/news/160/oecd-studie-bildung-auf-einen-blick-2011-deutschland-weiter-mittelmass/">&#160;&#160;[ Read More ]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/09/heino-von-meyer-oecd.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-161" title="Heino von Meyer" src="http://www.bilpol.de/wp-content/uploads/2011/09/heino-von-meyer-oecd.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>In ihrem j&auml;hrlichen Bericht hat die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Deutschland wie erwartet nur mittelm&auml;&szlig;ige Noten gegeben. Der Bericht ist eine Sammlung mit grundlegenden Daten zu den Bildungssystemen der 34 Mitgliedsl&auml;nder und erfasst alle Aspekte der Bildungspolitik wie Abschlussquoten, Beteiligung an Weiterbildung, Finanzausstattung oder Ressourcenverteilung in den Bildungssystemen.</p>
<h3>Die Ergebnisse im &Uuml;berblick</h3>
<p><strong>Abschl&uuml;sse:</strong> Mit einem Anteil der Bev&ouml;lkerung mit Abitur oder Berufsausbildung von 85 Prozent liegt Deutschland an neunter Stelle und damit oberhalb des Durchschnittes der untersuchten Staaten von 73 Prozent.</p>
<p><strong>Studienanf&auml;nger:</strong> 2010 erreichte die Zahl der <a href="http://www.bilpol.de/news/116/wunschstudium-trotz-doppeltem-abiturjahrgang/">Studienanf&auml;nger</a> mit 46 Prozent eines Jahrganges den bisher h&ouml;chsten Stand, der OECD-Durchschnitt liegt allerdings bei 59 Prozent.</p>
<p><strong>Hochqualifizierte:</strong> Der Anteil an jungen Erwachsenen mit Hochschul- oder Fachschulabschluss oder Meisterbrief ist in den letzten 50 Jahren kaum gewachsen und liegt heute bei 26 Prozent, wodurch Deutschland im Vergleich einen der untersten Pl&auml;tze belegt.</p>
<p><strong>Hochschulabsolventen:</strong> Die Zahl der <a href="http://www.bilpol.de/news/142/heidelberg-ist-die-beste-deutsche-universitaet/">Absolventen</a> ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen, ist mit rund 29 Prozent aber immer noch geringer als in den meisten anderen untersuchten Staaten. Nur Mexiko, die T&uuml;rkei, Slowenien und Spanien schneiden noch schlechter ab.</p>
<p><strong>Bildungsausgaben:</strong> Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die deutschen <a href="http://www.bilpol.de/news/101/bayerischer-lehrerverband-fordert-investitionen-in-bildung-statt-steuersenkungen/">Investitionen in Bildung</a> zur&uuml;ckgegangen. 1995 gaben &ouml;ffentliche und private Stellen in Deutschland 5,1 Prozent des BIP f&uuml;r Bildungseinrichtungen aus, 2008 waren es nur noch 4,8 Prozent. Im OECD-Vergleich investieren nur Tschechien und die Slowakei weniger. Spitzenreiter wie Island, Korea, Norwegen oder die USA kommen auf &uuml;ber sieben Prozent.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>&#8220;In Deutschland h&auml;ngt der Bildungserfolg st&auml;rker als in vielen anderen L&auml;ndern vom <a href="http://www.bilpol.de/news/154/migranten-fordern-gerechteres-bildungssystem/">sozialen Hintergrund</a> der Sch&uuml;ler und Studenten ab&#8221;, so der Leiter des OECD Centre in Berlin, Heino von Meyer. Der Experte hat wenig Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass die rohstoffarme Bundesrepublik nicht mehr auf ihren Nachwuchs setze. &#8220;Deutschland wird nur wettbewerbsf&auml;hig bleiben, wenn es auf Innovationen setzt. Und daf&uuml;r braucht es sehr gut ausgebildete Menschen.&#8221; Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Ulrich Th&ouml;ne, weist darauf hin, dass Bildung weit mehr sei, als f&uuml;r den Beruf fit zu machen. Bildung sei dar&uuml;ber hinaus der Schl&uuml;ssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und f&ouml;rdere den gesellschaftlichen Zusammenhalt.</p>
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